From the daily archives: "Dienstag, Juni 30, 2009"

Ein kleiner Münsterländer nimmt ein Erfrischungsbad im Brunnen auf dem Marktplatz in Miltenberg.

Im Raum Miltenberg waren 1.514 Personen arbeitslos gemeldet, 30 weniger als im Vormonat und 331 oder 28 Prozent mehr als vor einem Jahr. Während bei den Frauen die Arbeitslosigkeit im Vergleich zum Vorjahr leicht abnahm, wuchs sie bei den Männern massiv um 68 Prozent. Die Arbeitslosenquote, berechnet auf der Basis aller zivilen Erwerbspersonen, betrug 4,6 Prozent (Vorjahr: 3,6 Prozent). Für Ausländer lag sie bei 12,0 Prozent (Vorjahr: 9,5 Prozent).

… schrieb PI auf Aschaffenburg24.de

Mittelalterliche Architektur im touristisch-phantasievollen Blick von heute ist so eigentümlich konkret-abstrakt: aktuell konkret gebildete Utopie und als solche abstrakt, da sie aus der architektonischen Wahrheit über Vergangenes aber nicht über Bestehendes gebildet wurde; ihre Verbindungslosigkeit zum Jetzt liegt in der unüberbrückbaren Ferne des Alten, welches der phantasierten Utopie, die am Gegenstand des Vergangenen gebildet ist, eingeprägt wird. Der phantasievolle Blick über die Häuserreihen, die von Plätzen mit Brunnen und abzweigende Wege durchbrochen werden, entlang der Stadtmauer, hoch zum Turm, überbrückt die Nutzbarmachung dieser geheimnisvoll erscheinenden Architektur unter dem Vorzeichen des aktuellen Zustands; eine Stadtmauer kann keine Bomben abwehren.

… schrieb Schorsch gestern in seinem Online Journal über die Wirkung der mittelalterlichen Architektur Miltenbergs auf den Besucher.